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  1. Ljubica
  2. Ernährung
  3. Montag, 24. Oktober 2016
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Hallo

Nun bin ich doch wegen den Transfettsäuren und der Bezeichnung "kaltgepresst" unsicher ob ich das Kokosfett erhitzen darf?
Danke für die Antwort
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Hallo Ljubica.

Vielen Dank für deine super Frage. Da der Rauchpunkt von Kokosfett bei 185 bis 205°C liegt, kannst du es ohne Bedenken bis zu diesen Temperaturen erhitzen, ohne dass dadurch schädliche Stoffe entstehen. Diese Eigenschaft verdankt das Kokosfett dem hohen Anteil von ca. 93% mittel- und kurzkettigen gesättigten Fettsäuren, welche äusserst stabil und robust sind. Die Bezeichnung "kaltgepresst" bezieht sich lediglich auf den Herstellungsprozess des Kokosfettes und bezeichnet die höchste Qualität, bei der das Fleisch der Kokosnuss (die Copra) schonend und ohne Entstehung oder Zufuhr von Hitze zu Fett verarbeitet wird. Auf diese Weise bleibt der einzigartige Geschmack sowie alle wertvollen Nährstoffe erhalten und es bilden sich keine Giftstoffe während der Herstellung. Kaltgepresstes Kokosfett eignet sich somit nicht nur zum braten und backen, sondern auch für den direkten verzehr pur, als Brotaufstrich, in Müsli oder in Shakes resp. Smoothies. Weiter eignet es sich ebenfalls hervorragend für die äussere Anwendung auf der Haut oder den Haaren. Anders ist das beim industriell hergestellten Kokosfett, welches in der Regel während der Herstellung raffiniert (erhitzt), desodoriert (Geschmack entzogen) und gebleicht wird, um ein möglichst weisses und geschmacksneutrales Fett zu erhalten. Dieses eignet sich, wenn überhaupt, nur noch zum braten. Wobei man nicht sicher sein kann, ob es durch die unsanfte Herstellung nicht bereits schädliche Stoffe enthält, zumal der Bleichvorgang meist mit chemischen Mitteln vollzogen wird.

Ich hoffe, dass ich dir mit meiner Antwort weiterhelfen konnte. Ansonsten einfach nachhaken ;).
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  1. vor über einem Monat
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